Lupus Rex et Regina

lebendige Geschichte


 Huhu Kinder... hier ist unsere Welpen-Seite für Euch.

 

Wie wird man zum Ritter ????
Wenn du 7 Jahre bist, dann darfst du mit der Ausbildung zum Ritter anfangen. Du wirst dann von Deinen Eltern auf die Burg eines Ritters geschickt. Dem dienst du dann als Page.
Was lernst du als Page? Du lernst, bei Tisch zu bedienen, Schach zu spielen, zu tanzen und Musik zu machen, zu reiten, Bogen schiessen und Botengänge zu erledigen. In der Küche musst du mithelfen, auch den Hof und den Stall sauberhalten. Auch musst Du Französisch lernen und Dich höflich benehmen lernen. Vor allem muss Du deinem Ritter gehorsam sein.

Zwischen 12 und 14 Jahren wirst du dann zum Knappen befördert.
Dann wird es etwas härter für Dich und deine Erziehung wird noch strenger.
"Aua, puh, gut, dass ich nicht wirklich im Mittelalter lebe!!!"
Im Stall lernst du dich um die Pferde zu kümmern, sie zu pflegen und wie man ihnen das Zaumzeug anlegt. Hier gibts die ersten Muckis beim Wasser schleifen, Stroh, Heu und Futter schleppen. 
Du lernst wie man in Rüstung reitet, lernst den Umgang mit den Waffen wie Schwert, Lanze und Streitaxt. Die Waffen und die Rüstung putzen lernst Du auch, denn sonst rostet das ganze Zeug wie nix. Mamas Spüle rostet nicht aber die gab es damals noch nicht. Sowas ähnliches wie Turnen wie in der Schule gab es auch. Du musst stark werden und deshalb machst du Wettrennen und Ringkämpfe mit den anderen. Bei Kämpfen und Turnieren trägst du die Lanze, die Rüstung und das Schild deines Ritters. Und wenn dein Herr auf die Jagd geht, bist du auch dabei. Manchmal ist man danach sooo müde das man dann umfällt und schläft...wie zum Beispiel Ursinchen hier.

Wenn Du dann endlich 21 Jahre alt bist, hurra, dann ist es soweit.
Ganz feierlich wirst du dann zum Ritter gemacht. In der Nacht vorher betest du die ganze Zeit, nur mit einem weissen Nachthemd an, in einer Kirche und frierst dir den P_ _ _ ab.
Morgens beten die dann alle und dann beginnt die Schwertleite. Du bekommst tolle Gewandung an. Die hat die Farben Weiss, Rot und Schwarz.
Weiss, ist für ein Leben ohne Sünde,
Rot für das Blut Christi und schwarz soll Dich an den Tod erinnern.
Du kriegst deine Sporen und Dein Schwert. Dann kniest du vor deinem Ritter und sprichst deinen Ritterschwur. Der gibt dir dann mit dem flachen Schwert zwei Schläge auf die Schulter
(ganz früher gab man den Rittern einen weissen Schwertgürtel
und haute ihnen nicht mit dem Schwert auf die Schultern). Birgit hat ihrem Ritter Dirk bei der Schwertleite auch eine geknallt. Sie meinte, dass soll das Letzte sein, was ein werdender unbewaffneter Ritter in Demut ertragen sollte. Der hatte ne rote Backe ...auaaaaaaaa!!!!

Was macht so ein "idealer Ritter" alles?

Nun... er ist höflich zu den Damen.
Er schützt die Armen und die Schwachen.
Er hat sehr viel Kraft und Ausdauer.
Er kann mit dem Schwert, der Axt, dem Bogen zu Pferde oder zu Fuß kämpfen.
Er kann tanzen, singen und anständig essen.
Er wäscht sich die Hände vor dem Essen.
Er darf nicht rülpsen und pupsen und in das Tischtuch schneuzen.
Er folgt seinem Herrn in den Krieg und bringt noch Leute mit.
Dafür kriegt er etwas Land und wenn er Glück hat, kann er sich da eine Burg bauen.
Wenn er nicht so viel Geld hat, dann baut er sich eine Motte. Das ist ein Turm aus Eichenholz, der auf einem Hügel steht und drumrum ist ein Burggraben und eine Palisade / Schwutzwall aus Holz. hat er auch dafür kein Geld, muss es halt ein grosses Haus aus Holz sein.

Er muss viel Geld für seine Rüstung, seine Pferde und seine Mannschaft zahlen.

Wo kommt das Geld her?  

Die Bauern, die er beschützt, die geben ihm von allem was es gibt einen grossen Teil ab.
Also Mehl, Korn, Obst, Vieh, Stoffe, Holz usw.
Er kann nun mit den Waren handeln.
Wenn er das nicht kann, muss er Beute machen im Krieg. Oder er tötet seine Feinde nicht, nein, er nimmt sie gefangen und verlangt ein Lösegeld. 
Wenn er schlau ist, hat er eine Mühle und nutzt die Wasserkraft dazu. Ein Ritter versteht auch was von Landwirtschaft und wie man anbaut um gute Erträge zu erzielen. 

Ein Ritter rittert nicht nur so rum, nein, er soll auch ein guter Handwerker sein.
Viele Ritter waren auch Schmiede, das war ein sehr angesehener Beruf.

Er spricht Latein und Französisch und interessiert sich für die Wissenschaft.

Er schaut, dass er eine reiche und schöne Frau findet und er viele Kinderchen mit ihr machen kann. Denn die Kinder sollen ja seine Burg erben und auch tolle Ritters oder tolle Burgdamen werden.. 

So, das wars fürs Erste.
Liebe Grüße, Konrad


Die Kinder-Redaktion. Hier sieht man Konrad beim Tippen

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